Chinatown Bridge Victoria Tourism Victoria

Eine Nachricht von Victorias Bürgermeister:

Hallo, mein Name ist Alan Lowe und ich bin seit 9 Jahren der Bürgermeister von Victoria. Ich möchte Ihnen allen meine herzlichen Willkommensgrüße darreichen und Sie dafür begeistern, unsere wunderschöne Stadt auf Ihrem nächsten Urlaub zu besuchen. Victoria ist die Hauptstadt der großartigen Provinz Britisch Kolumbien. In Victoria gibt es viel zu sehen und zu erleben, wie Sie unten sehen werden und unser Klima ist ideal für alle Arten von Außenaktivitäten. Dadurch, dass die beiden Städte Vancouver und Seattle einfach zu erreichen sind, ist Victoria nicht nur ein großartiges Urlaubsziel für sich selbst, sondern auch ein Tor zur wunderschönen Insel Vancouver Island.

Wir haben wunderbare Hotels und Jugendherbergen für alle Touristen, eine unvergleichliche Geschichte, ausgezeichnete Küche und weltbekannte Attraktionen. Victoria wurde als Oase Europas in Nordamerika beschrieben, allerdings bereichert um alle Reize der schönen Britisch Kolumbischen Natur. Victoria wurde zwei Mal ausgezeichnet mit dem Titel der Besten Stadt auf den amerikanischen Kontinenten seit 2000.

Ich freue mich darauf Sie alle in unserer schönen Stadt begrüßen zu dürfen.

Bürgermeister Alan Lowe.

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Victoria German Language Meet Up
Edelweiss Club
November 13

Ballet Victoria - Firebird and Other Works
27 Oktober - 1. November, 2008

Ballet Victoria - Cindarella
27. -30. Dezember, 2008

The Belfry Theatre - Brilliant!
11. November - 14. Dezember, 2008

Pacific Opera Victoria - Semele
Februar 12. 14. 17. 19. 21. 2009

Pacific Opera Victoria - Die Zauberflöte
16. 18. 21. 23. 25. April, 2009

Willkommen auf unserer Victoria Seite! Wie Ihr sehen könnt, ist der Anfang gemacht, und wir werden uns auch weiterhin bemühen, unsere deutschsprachigen Besucher mit den bestmöglichen Informationen zu versorgen, um sie in British Columbias charmante Hauptstadt zu locken.

Solltet Ihr Interesse haben auf unserer Webseite zu inserieren, dann schickt eine Email an: editor@prostamerika.com. Für weitere nützliche Infos über Victoria und British Columbia empfehlen wir Euch, die Webseite von Victorias Tourismusbüro und Victoria German Meet Up zu besuchen.

Links:
Victoria Edelweiss Club
Victorias Tourismusbüro
Victoria German Meet Up

Belfrey Theater - Die Unschuldsengel ("The Turn of the Screw")

Die aus Victoria stammende Gina Wilkinson kehrt zurück ins Belfry Theater, um Regie zu führen im Stück “Die Unschuldsengel” (The Turn of the Screw), beruhend auf einer Schauer-Novelle von Henry James, welche vom Dramatiker Jeffrey Hatcher neubearbeitet wurde. Die straffe und minimalistische Produktion kommt mit nur zwei Schauspielern aus, Sara Topham, ebenfalls aus Victoria stammend, als Gouvernante und Graeme Somerville, der alle anderen Personen in der Show spielt. Es gibt keine Requisiten, nur gerade eine schlichte Grundausstattung, um das Herrenhaus darzustellen, in welchem sich die Handlung abwickelt.

Topham spielt die namenlose Gouvernante, die zur Betreuung zweier junger Waisenkinder von deren Onkel rekrutiert worden ist. Ihre anfängliche Freude an der idyllischen Situation verfliegt rasch, als sie merkwürdige Dinge zu sehen und zu hören beginnt und der Hausverwalter sie über einige Details des Ablebens ihrer Vorgängerin informiert. Als sie von der Beziehung der früheren Gouvernante, Miss Jessel, zu deren Liebhaber, dem manipulativen Peter Quint, erfährt, gelangt die neue Gouvernante zur Überzeugung, dass das Paar die Kinder irgendwie benutzt, um ihre Affäre vom Grabe aus weiterzuführen.

Gewiss fängt Wilkinson die gruselige Vielschichtigkeit der Originalnovelle ein, aber die karge Bühneneinrichtung und die beschränkte Zahl Mitwirkender kombiniert mit der düsteren Natur der Geschichte neigen dazu, die Produktion ein wenig bescheiden aussehen zu lassen. Die von Topham gespielte Gouvernante ist überzeugend, wie sie zwischen Panik und Aktion hin- und herschwankt und gleichzeitig Raum lässt für Zweifel an der Realität dessen, was sie sieht und hört. Morrison ist überlastet mit dem Darstellen von so vielen Rollen, vom kleinen Jungen bis zu einer alten Frau, zu einem schottischen Hausverwalter und es wirkt irgendwie auch nicht.

Butchart Gardens

Die Butchart Gardens am Todd Inlet, ungefähr 21km von Victoria, BC, entfernt, erstrecken sich über mehr als 22 Hektar.

Die Gärten wurden von Mr und Mrs Robert Pim Butchart mit der Absicht angelegt, einen stillgelegten Steinbruch zu verschönern. Mr Butchart, ein Vorreiter der Herstellung von Zement in Kanada, war Betriebsleiter einer Zementfirma, dessen Werk in der Nähe war. Der erschöpfte Kalksteinbruch verletzte Mrs Butcharts ausgeprägten Schönheitssinn und so beschloss sie, alles zu begrünen und schaffte mit einer Pferdekarre gute Erde herbei, in die sie ihre ersten Pflanzen setzte.

So begann ein gärtnerisches Experiment, das schon bald zu überragenden Ergebnissen führen sollte. So entstand der berühmte Versunkene Garten, mit einer Mischung von exotischen und seltenen Pflanzen, die Mrs Butchart oft von ihren Reisen mitbrachte.

Die Gärten, die als Hobby anfingen, wurden ständig erweitert und breiteten sich in den Rosengarten, den Italienischen und den Japanischen Garten aus.

Für die heutzutage weltberühmte Sensation muss man schon mindestens ein paar Stunden berechnen, auch um diesem bunten Schauspiel gerecht zu werden.

Nicht nur für Gartenliebhaber empfehlenswert, denn es gibt auch Feuerwerke an Sommerabenden und Theatervorführungen.

Oftmals beinhaltet das Ticket auch die Busfahrt von Victoria aus. Sie wird von kompetenten Reiseleitern durchgeführt, die einem direkt einen guten Einblick in die Geschichte der Gärten geben.

Butchart Gardens

Art Gallery of Greater Victoria

Ausstellung: Auguste Rodin

Das Museum ist wunderschön, nahe dem Schloss Craigdarroch gelegen, in einer herzöglichen, viktorianischen Villa. Seit seiner Öffnung 1951 spielt dieses Museum, mit seinen ungefähr 16.000 Kunstobjekten, eine wichtige Rolle in der Kunstszene von Britisch Kolumbien.

Es gibt natürlich viel zur lokalen Kunstszene zu sehen, moderne (etwa Emily Carr) wie auch alte Meister, und wechselnde, internationale Ausstellungen - zur Zeit (Mai bis August 2007) eine äußerst beeindruckende und umfassende Ausstellung über Auguste Rodin, den berühmten französischen Bildhauer.

Unglaublich viele seiner Skulpturen werden ausgestellt, und auch der Prozess des Entstehens von Bronzeskulpturen wird anhand von Filmen und Schaukästen ausführlich dargestellt und erklärt.

Außerdem bietet das Museum viele interessante Vorlesungen und Workshops zu Rodin und seinen Techniken, aber auch andere interessante Kunstthemen für die ganze Familie.

Art Gallery of Greater Victoria

Schloss Craigdarroch - Craigddarroch Castle


1050 Joan Crescent
Victoria
(250) 592 5323

Europäischer geht’s wirklich nicht. Wir können einen Besuch auf Schloss Craigdarroch wirklich jedem empfehlen, und das nicht nur, um die Wartezeit zwischen den WM-Spielen zu überbrücken. Die Räumlichkeiten sind geradezu vorbildlich erhalten und geben eindrucksvoll die Familiengeschichte der Dunsmuirs wieder, jener Familie, die in Victoria, Vancouver Island und ganz Britisch-Kolumbien Geschichte geschrieben hat.

Nach einem Spaziergang durch den malerischen Ortskern, der das Herz eines jeden Antiquitätenliebhabers höher schlagen lässt, gelangt man zu dem auf einer kleinen Anhöhe mit wunderbarem Ausblick gelegenem Schloss.Dem gegenwärtigen Besitzer, der „Craigdarroch Castle Historical Museum Society“, ist es zu verdanken, dass der Besucher ein völlig unverfälschtes und ungeschöntes Bild des Schlosses und der Familie Dunsmuir geboten bekommt, inklusive familieninterner Skandale und dubioser Geschäftspraktiken.

Unterstützt von Zeittafeln und Bildmaterial über Sexskandale, Streikauflösungen und vielerlei selbstherrliche politische Machenschaften, trägt dies wesentlich dazu bei, unter den Besuchern ein Gefühl für die geschichtliche Ära zu wecken.

An der Einrichtung der Zimmer wurde nichts verändert, und ein Mitarbeiter ist ständig im Auftrag der „Craigdarroch Castle Historical Museum Society“ unterwegs, um in den Antiquitätenläden des Landes zeitgenössische Einrichtungsgegenstände ausfindig zu machen. 1903 wurde fast der gesamte Besitz der Familie Dunsmuir versteigert. Zum Glück existieren jedoch Dokumente, die den Besitzstand bis ins kleinste Detail aufführen. Die „Craigdarroch Castle Historical Museum Society“ setzt alles daran, die Räumlichkeiten des Schlosses wieder originalgetreu einzurichten, nachdem es im Zweiten Weltkrieg zunächst als Lazarett und dann als Schule benutzt worden ist.

Mittlerweile erstrahlen die Zimmer und Hallen des Schlosses fast vollständig in neuem Glanz; und das so prunkvoll, dass sie es jederzeit mit jedem ehrwürdigen englischen bzw. schottischen Adelshaus der Epoche aufnehmen können. Alles in allem ist der Besuch auf Schloss Craigdarroch also eine überaus lohnende Reise in die Vergangenheit für Alt und Jung. Unser Tipp: Unbedingt mit „Coal“, dem Schornsteinfeger, plaudern. Er beherrscht die Sprache und Konventionen der Zeit perfekt und ersetzt mit seinen einzigartigen Erzählungen jede Notwendigkeit einer Zeitmaschine.

Craigdarroch Castle

Walbeobachtung

3 Stunden


Ein Muss für jeden Besucher von Vancouver Island.

In Victoria gibt es etliche Unternehmen, die täglich die Killerwale (Orcas) besuchen.

Man kann zwischen verschiedenen Arten von Booten wählen, grössere, die langsamer und gemütlicher sind, oder kleine, schnelle Flitzer-Zodiacs, mit 400 Pferdestärken, für die man in Raumfahrtanzüge (Trockenanzüge) gesteckt wird.

Um die Insel herum gibt es 85 der großen Meeressäuger, mehr oder weniger das ganze Jahr über. Die Orcas dieser Gegend sind eine eigene Spezies, denn sie fressen ausschließlich Fisch, während andere Orcas (Durchzügler) auch Robben, Seelöwen und andere Beutetiere fressen.

Die Wale sind streng geschützt und Boote dürfen nur bis zu 100m an die Tiere heran. Die Motoren müssen ausgeschaltet werden, um sie nicht zu stören, oder ihr natürliches Verhalten zu ändern.

Jeden Morgen wird ein Hubschrauber losgeschickt um die Wale zu erspähen, dann kommen die Touristenboote, die von den Naturschützern ständig beobachtet und kontrolliert werden. Man bekommt eine Garantie, die Wale zu sehen, und wenn es dann doch mal nicht klappt, bekommt man eine weitere Tour gratis.

Unterwegs auf der 3-stündigen Fahrt erklären die sehr gut informierten Bootsführer das lokale Ökosystem ausführlich und sie können auch jegliche Fragen der Touristen beantworten. Wer Glück hat, kann außerdem viele andere Tiere, wie Seelöwen, Robben, Otter, Adler, kleine schwarz-weiße Delfine und, selten, auch andere Wale (Humpbacks) beobachten.


Das Panorama und die aufregende Spritztour sind wirklich das Geld wert, aber nichts für Kinder, die leicht seekrank werden.

Hafenrundfahrt

Direkt im Zentralhafen von Victoria, vor dem Ambassador Hotel, startet die Hafenrundfahrt. Es gibt ungefähr 10 verschiedene Haltestellen rund um das Hafengebiet herum, wo man nach Lust und Laune ein- und aussteigen kann. Die Boote sind leicht erkennbar: witzig aussehende Bottiche, die nur Fenster und große Türöffnungen haben. Es werden bis zu 10 Personen darauf gelassen. Dann geht es unter der erfahrenen Führung der Steuermänner los. Beim Fisherman's Terminal ist es sehr empfehlenswert auszusteigen, um sich die Hausboote anzugucken. Außerdem gibt es hier angeblich die besten “Fish & Chips” von Victoria und wenn man nicht alles aufessen mag, kann man den Rest an die gut genährten Robben verfüttern, die schon darauf warten.

Dann stellt man sich einfach an den Abholplatz und wartet, bis das nächste Hafenrundfahrboot kommt, was noch Platz hat und in die Richtung fährt, in die man weiterreisen möchte. Andere Haltestellen führen rund um den Hafen - eine gute Gelegenheit, die Stadt näher kennen zu lernen.

Royal London Wax Museum

Wie viele größere Städte hat auch Victoria ein Wachsfigurenkabinett. Mit geschichtlichen Figuren angefangen, geht es weiter mit moderneren Politikern, Denkern, Autoren, Entdeckern – und natürlich vielen Größen aus dem britischen Königshaus. Trotzdem die Gesichter oftmals nicht allzu viel Ähnlichkeit zeigen, sind die Kostüme, und generell die Kleidungsstücke, bemerkenswert. Es gibt einige Erklärungen, aber es hätten mehr sein können. Manche Ausstellungstücke werden dem Besucher durch begleitende Geschichten nahe gebracht. Dann geht es runter ins Gruselkabinett, wo viele Torturen gezeigt und durch Bewegungen der Wachsfiguren und Lichteffekte anschaulich gemacht werden, garantiert ein Hit für Kinder.

Royal London Wax Museum

Maritime Museum

Mitten in der Innenstadt Victoria’s befindet sich ein schönes, solides altes Haus mit dem maritimen Museum von BC darin.

Die Ausstellung fängt mit der Seefahrtsgeschichte an, denn die ersten Endecker kamen übers Meer, und weil Victoria auf einer Insel (Vancouver Island) liegt, ist auch heutzutage das maritime Treiben sehr wichtig und vorrangig.

In sehr interessant gestalteten Schaukästen wird vieles dargestellt und beschrieben und einiges ist auch orginalgetreu nachgebaut, zum Anfassen und Erkunden.

Die Tour geht von den ersten Entdeckern, über Piraten, Schiffwracks und Dampfboote, bis hin zu den modernen Fähren. Es gibt Räume voll mit detailgenauen Modellen von Booten, nachgebaute Maschinenräume, und vieles mehr.

Man braucht einige Stunden um alles zu sehen und während man durch die alten Räume und quietschigen Treppen läuft, kann man fast die Geister der ersten Entdecker spüren (es soll wirklich in dem Gebäude spuken)!

Maritime Museum

Royal British Columbia Museum

RCBM
Museumsmuffel aufgepasst! Das RBCM ist alles andere als ein langweiliges Rentnerparadies. Die in der Regel zur Untertreibung neigenden Einwohner Victorias sind sich einig, dass es das aufregendste Museum in ganz Kanada ist. Sollten sie Recht haben, und davon gehen wir natürlich aus, dann ist an dieser Stelle wohl eine Runde Mitleid für Toronto und Montreal angebracht. Wir haben drei Stunden im RBCM verbracht und wäre da nicht der Anpfiff eines wichtigen Fußballspiels gewesen, den wir nicht verpassen durften, wir hätten locker noch drei weitere dranhängen können. Die aktuelle naturhistorische Ausstellung, die auf anschauliche und lehrreiche Art und Weise auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam macht, ist unbedingt zu empfehlen. Ein Mammut in Originalgröße, das auf Knopfdruck Brunftschreie ausstößt, machte nicht nur den kleinen Besuchern Spaß. Darüber hinaus findet man naturgetreue Nachbildungen der hiesigen Flora und Fauna und wem das immer noch nicht reicht, der hat die Möglichkeit, je nach Gusto durch die Regenwälder des Amazonas – tropische Temperaturen inklusive – zu wandern oder die wilden Küstenlandschaften des Pazifischen Nordwestens zu erforschen, begleitet von täuschend echten Tier- und Naturgeräuschen. Durch das Bullauge eines Unterseebootes sind außerdem Unterwasserlandschaften samt Fisch- und Pflanzenwelt in unterschiedlichen Meerestiefen zu beobachten.

Naturkunde ist jedoch längst nicht alles, was das RCBM zu bieten hat. Ein beeindruckender Teil der Ausstellung ist der Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas und der drastischen Dezimierung ihrer Bevölkerungszahl und Kultur durch den Einfall der Weißen auf den Kontinent gewidmet. Die anschauliche Darstellung der chronologischen Ereignisse seit der Ankunft der Europäer und die Ausstellung sorgfältig nachgebauter Dörfer, echter Masken und Totempfählen sowie zeitgenössischen Zeitungsartikeln ist faszinierend und lehrreich zugleich. Als betretbares Anschauungsmaterial dient unter anderem die Nachbildung des Hauses von Häuptling Kwakwabalasami aus Tsaxis - englischer Name Jonathan Hunt, Oberhaupt der Kwakiutl Indianer von Fort Rupert – von seinem Sohn und seinen Enkeln zu seinem Gedenken erbaut.

Für europäische Museumsbesucher besonders interessant ist die zum Teil originalgroße Nachbildung des 1873 in der schottischen Stadt Dundee erbauten Schiffes „HMS Discovery“ in der Abteilung „Geschichtsgalerie“. Dort findet man außerdem eine vollständig nachgebildete Straße aus dem letzten Jahrhundert, komplett mit Apotheke, Hotel, Wohnhäusern und einem entzückenden kleinen Kino, wo wir uns beim Ansehen von Charlie Chaplin Filmen ein wenig von den vielen neuen Eindrücken erholen konnten. Dann ging’s weiter zu einer nachgebauten Miene, einem Sägewerk, Arbeiterhütten und vielem mehr. Es lohnt wirklich, sich einen ganzen Tag lang Zeit zu nehmen, um alles in gebührendem Maße zu betrachten. Eine preiswerte Cafeteria lädt zum Verschnaufen ein, und man kann jederzeit nach draußen gehen um frische Luft zu schnappen, bevor man zu weiteren Entdeckungsreisen aufbricht.

Die vielen Superlative, die das RCBM zu bieten hat, sind schwer in Worte zu fassen, darum empfehlen wir Euch selbst hinzufahren, um Euch ein eigenes Bild zu machen – zumindest soweit Euch Eure Füße tragen.


Spezialausstellung vom 14.April - 14.Okt. 2007
TITANIC

Wieder einmal hat das Museum sich selbst übertroffen, mit dieser besonders gelungenen Ausstellung über die Titanic.

Man wird am Eingang der Ausstellung von einem Käpt'n in orginalgetreuer Uniform begrüßt und bekommt eine Bordkarte. Auf der Bordkarte ist der Name einer bestimmten Person, natürlich einer Person, die tatsächlich auf dem Schiff war. Enthalten sind einige Informationen zu dieser Person und die Umstände der Kreuzfahrt.

Die verschiedenen Räume zeigen mehr als 280 Orginalobjekte vom Schiff und einige Räumlichkeiten sind orginalgetreu nachgebaut. Über die vielen Fotos und Akteure in Kostümen kommt man der Geschichte des - angeblich unsinkbaren - Luxuskreuzfahrtschiffs näher.

So wird man fast selber zu der Person auf der Bordkarte und verfolgt ihre Geschichte, angefangen am 10.April 1912 mit der Jungfernfahrt der Titanic.

Vieles wird durch Akteure erklärt und durch anschauliche Objekte nahe gebracht, wie zum Beispiel Speisekarten der 1., 2. und 3. Klasse und Verhaltensregeln der Zeit, die einen schmunzeln lassen.

Auch der Untergang, 5 Tage nach der Abfahrt, wird sehr genau beschrieben, sowie die Gründe für das Scheitern erklärt, und dann natürlich auch, wie das Boot, nach etlichen Versuchen, endlich 1987 auf dem Meeresboden gefunden wurde, 963 Meilen von dem Endziel New York entfernt.

Man erfährt auch, wie die gefundenen Objekt gehandhabt und konserviert werden. Nach 85 Jahren auf dem Meeresgrund braucht es spezielle, aufwändige Techniken, um Leder, Porzellan, Papier und anderes zu erhalten.

Diese Ausstellung ist eine echte Sensation, sehr gelungen, interessant und lehrreich.

Royal British Columbia Museum

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