 © Vancouver Opera
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind italienischer Sklave am Palast des Beys von Algier und werden
nur unter einer Bedingung freigelassen... Sie sollen seine ihm lästige Ehefrau Elvira in die Heimat Italien mitnehmen
und heiraten. Sie weichen dem Angebot Mustafàs allerdings aus, da Sie sich vor der Gefangennahme in Isabella verliebt
haben. Auch hören Sie, dass der Bey nach einer temperamentvollen italienischen Frau sucht. In dieses bunte Treiben wird
nun auch noch eine junge Italienerin – Ihre Geliebte – geworfen, die sich mit einem älteren Verehrer auf die Suche nach
Ihnen begeben hat und ebenfalls in die Hände des Beys gerät. Wüssten Sie einen Ausweg aus der verfahrenen Situation?
Gioachino Rossini fand eine überaus unterhaltsame Lösung für alle Beteiligten mit seiner komischen Oper “L’Italiana
In Algeri“.
Der bekannte Opernstoff von Rossini wurde von Direktor Michael Cavanagh meisterhaft in Szene gesetzt. Cavanagh
verjüngt die Geschichte ein wenig, indem er sie ins frühe 20. Jahrhundert verlegt. Dies schadet der Handlung keineswegs,
sondern sorgt für noch mehr Komik, wenn Isabella und ihr Begleiter im 1. Akt mit einem Propellerflugzeug an der
Algerischen Küste abstürzen. Bevor auf der Bühne tatsächlich ein Flugzeugwrack zu sehen war, wurde eine Miniatur
an einer Leine entlang über einem lachenden Publikum quer durch den Opernsaal gezogen.
Die Oper wurde in Vancouvers Queen Elizabeth Theatre in italienischer Sprache aufgeführt mit englischen Übersetzungen
an einer Tafel über der Bühne. So hatte das Publikum die Gelegenheit den Dialogszenen zu folgen, ohne irritiert ins
Opernheft schauen zu müssen. Die Bühnenbilder waren ausgesprochen simpel, aber derart clever, dass ein paar Vorhänge
genügten, um aus dem Äußeren des Palastes ein heimelndes Schlafgemach im Palastinneren zu machen. Spielereien wie das
Miniaturflugzeug im 1. Akt oder die Flucht der Geliebten im Heißluftballon zum Ende der Oper untermauerten das skurrile
Treiben.
Die Darbietungen aller Beteiligten waren ausgezeichnet. Hervorzuheben sind insbesondere die Mezzo-Sopranistin Sandra
Piques Eddy (Isabella) und der renommierte Bass Randall Jakobsh (Mustafà). Zurecht hat der Boston Globe Eddy zum‚ Star
mit großer Zukunft’ erklärt. Ihre eindrucksvolle Stimme harmoniert perfekt im Zusammenspiel mit ihren darstellerischen
Fähigkeiten als temperamentvolle, listige Isabella, die immer wieder zu überraschen weiß und die Männerwelt charmant
umgarnt. Absolut bemerkenswert ist Jakobsh in seiner ersten komischen Rolle. Das Publikum war von seiner Darstellung
des Mustafà derartig begeistert, dass während einer urkomischen Badszene im 1. Akt so laut gelacht und geklatscht
wurde, dass das Orchester nicht mehr zu hören war.
Cavanaghs Version der ‚Italienerin In Algier’ ist eine komische Oper, die dieses Etikett zurecht verdient hat.
Grandiose Musik und Unterhaltung wurde versprochen und vollständig eingelöst. Der Abend war ein Genuss für die Sinne.
Sänger und Publikum lebten an diesem Abend gemeinsam Rossinis Werk.
 © Vancouver Opera
Darsteller:
Isabella: Sandra Piques Eddy
Lindoro: John Tessier
Mustafà: Randall Jakobsh
Taddeo: Hugh Russell
Elvira: Sookhyung Park
Direktor: Michael Cavanagh
Dirigent: Robert Wood
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Das Orpheum Theater in Vancouver, das 1927 als Varietétheater eröffnet wurde, ist heute Schauplatz der
Aufführungen des Vancouver Symphonie Orchesters (VSO) und liefert den prunkvollen Rahmen für einen feierlichen
Konzertabend. Bei der Vorstellung des heutigen Abends ging es allerdings um alles andere als Form und Etikette.
Es war eine Nacht voller Energie und Rhythmen.
Die Darbietung des VSO von „Broadway Rocks“ bot den Gästen einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend.
Zum Besten gegeben wurde Broadway-Musik der vergangenen zehn Jahre, und das Publikum war überrascht von dem
Schwung und dem Elan der Künstler und Musiker. Bewusst Abstand zur Klassik nehmend, zeichnete sich „Broadway
Rocks“ durch die Musik von Musicals wie „Mary Poppins“, „Wicked“ und „Jesus Christ Superstar“ aus. Die Höhepunkte
der Aufführung waren Christina Marie Norrup, Mark Willett und Steve Mazurek, die allesamt eine wunderbare
musikalische und tänzerische Vorstellung gaben. Die Begleitung durch das Vancouver Symphonie Orchester und dem
UBC-Chor der Opernsänger bot den Zuschauern viele beeindruckende und bewegenden Momente.
Es war für alle Anwesenden offensichtlich, dass der Dirigent Erich Kunzel einer der Hauptlieferanten der
sprühenden Energie war, die an diesem Abend freigesetzt wurde, indem er sein Orchester mit Hingabe dirigierte
und mit Publikum und Darstellern gleichfalls kommunizierte. Kunzel regte die Zuschauer mit Erfolg dazu an, bei
wohlbekannten Liedern wie „Dancing Queen“ aus dem Broadway Musical „Mamma Mia“ oder einem Medley der Musik aus
„Chicago“ mitzuklatschen.
Das Vancouver Symphonie Orchester unter der Leitung und mitreißenden Begeisterung von Dirigent Erich Kunzel
sowie die großartige gesangliche Darbietung der drei Gastinterpreten sorgten dafür, dass viele der Zuschauer
begeistert mitklatschten und über das ganze Gesicht strahlten.
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 Makaila Wallace and Donald Sales © David Cooper 2007
Der Abend im Queen Elizabeth Theater bot eine verblüffende Verschmelzung von Jazz und Ballett. Jedes der
drei Werke beinhaltete Musik und Tanz und veranlasste das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen.
Die Sinnlichkeit, die die fünf männlichen und drei weiblichen Tänzer während des ersten Stücks aufreizend verhalten
zum Ausdruck brachten, packte die Zuschauer gleich zu Beginn und gab den Ton für einen sehr unterhaltsamen Ballettabend
an. Nancy Bryants Kulisse und Kostüme hoben die Choreographie Serge Bennathans umso mehr hervor. Der Soloauftritt Alexis
Fletchers war schlichtweg ein Genuss.
Makaila Wallace als „Dame in Rot“ wurde zum Mittelpunkt der zweiten Aufführung, choreographiert von Simone Orlando,
die selbst aus Vancouver stammt. Orlando schien vor Beginn ihres Stücks „Realm of Her Eclipse“ etwas nervös zu sein,
war aber überglücklich, als sie das dankbare Publikum nach Vollendung des Stücks feierte.
Der Abend fand seinen Abschluss mit Lar Lubovitchs Choreographie von Dave Brubecks swingendem Westküstenjazz. Der
„Bebop“-Rhythmus in Brubecks Musik wird von den zeitgenössischen Tanzbewegungen Fletcher, Wallace und Edward Kilpatricks
ergänzt. Indem das Beste bis zum Schluss aufgehoben wurde, wie es einer der Schirmherren so treffend wiedergab, stellte
Brubecks Jazz den glanzvollen Höhepunkt eines fulminanten Ballettabends im Queen Elizabeth Theater dar.
Als Postskriptum der Aufführung bleibt noch zu bemerken, dass das Interview mit Alexis Fletcher im Anschluss daran
äußerst anregend war. Die Energie, die sie und ihre Tänzerkollegen an diesem Abend freigesetzt hatten, wurde durch ihre
Erschöpfung nach dem Ende der Vorstellung offenkundig – und doch spürte man, dass gerade in dieser Erschöpfung der
Antrieb für den nächsten Auftritt liegt.
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 © Vancouver Playhouse
Für einen besonderen Publikums-Kick sorgte „Oliver!“ schon vor dem Betreten des Zuschauerraums: Das gesamte
Foyer war mit den verschiedensten Dingen rund um die Musicalproduktion geschmückt, Kostümmodelle eingeschlossen,
was die Vorfreude auf die Show bei den Wartenden nur noch steigerte. Die Kulisse, die das industrielle London des
19. Jahrhunderts darstellte, war umwerfend und konnte im Verlauf des Musicals geschickt in rund ein halbes Dutzend
verschiedene Schauplätze umgewandelt werden.
Die Kostüme der Darsteller entsprachen genau dem, was man sich unter der Kleiderordnung der Zeit vorstellt:
schäbig und glanzlos für die Arbeiter des Armenhauses, geschniegelt und gestriegelt für die Geschäftsinhaber.
Aufgrund des relativ kleinen, 655-Sitzplätze-großen Theaters konnte man die Akteure aus nächster Nähe betrachten
und ihre Stimmen voll und ganz genießen.
„Oliver!“ ist ein einzigartiges Stück, insofern als sich in seiner Besetzung 22 Jungen befinden, die sowohl
als Armenhausarbeiter als auch als Straßenkinder auftreten. Der Knabenchor dieser Produktion war ausschließlich
mit Kindern aus Vancouver und Umgebung sowie Victoria besetzt.
Weit davon entfernt ein Hindernis zu sein, waren die Kinderdarsteller – keiner von ihnen älter als zwölf
Jahre alt – die Hauptattraktion. Man konnte sehen, dass das Team von „Oliver!“ bezüglich der jungen Schauspieler
weder Zeit noch Mühe gescheut hat, um diese Aufführung von „Oliver!“ so eindrucksvoll wie möglich zu machen.
Brian Riback als der junger Oliver Twist und Morgan Roff als „The Artful Dodger“ waren herausragend.
Die Playhouse Theatre Company ist eine exzellente Produktionsfirma, die sich hochwertiger Kunst und
Unterhaltung verschrieben hat. Einen besseren Veranstaltungsort als das Vancouver Playhouse Theatre gibt
es nicht, um sich einen Eindruck ihrer Arbeit zu verschaffen. „Oliver!“ jedenfalls war eine fantastische
Aufführung, und man kann nicht umhin, sich schon auf weitere Aufführungen der Playhouse Theatre Company
in der kommenden Theatersaison zu freuen.
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Dieses Mal brachte mich die Musik von Mussorgsky, Strauss und Mahler in das wunderschöne Gebäude des Orpheums
von Vancouver. Die Symphonie wurde von Elgar Howarth dirigiert und strotzte von Anfang an vor Energie (wer auf
ein Nickerchen gehofft hatte, der hoffte vergeblich).
Strauss’ „Don Juan“ fesselte das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes an das Vancouver Symphonieorchester –
einfach einmalig. Nach Mahlers „Blumine“ trat die Mezzosopranistin Anita Krause auf die Bühne. Mit ihrer hinreißenden
Stimme sang sie die fünf „Rückert-Lieder“ von Mahler:
- „Blicke mir nicht in die Lieder“
- „Ich atmet’ einen Linden Duft“
- „Ich bin der Welt abhanden gekommen“
- „Um Mitternacht“
- „Liebst du um Schönheit?“
Nach der Pause war die Bühne nur noch zur Hälfte besetzt. Mussorgskys Werke sind für Blasinstrumente und
Schlagzeug geschrieben. Der zweite Teil dieser Symphonie ließ weihnachtliche Vorfreude aufkommen, ein bisschen
so wie Weihnachtsmarkt ohne Glühwein. Nach zwei stehenden Ovationen für Sänger und Orchester wurde das Publikum
noch mit einer kleinen Zugabe belohnt. Ein gelungener Abend!
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Falls eure Herbsttage langweilig sind und ihr euch nach einer Abwechslung sehnt, die eure Woche oder euren Monat
spannender oder aufregender macht, dann kommt zur Gruselnacht in der Pacific National Exhibition (PNE) in Vancouver.
Es ist ein Horrorpark, der vier Gruselhäuser und eine Anzahl von klassischen nervenkitzelnden Attraktionen zu bieten
hat. Eine davon ist die traditionelle, 1958 erbaute hölzerne Achterbahn.
Seid euch bewusst, dass dies keine kinderfreundliche Attraktion ist! Der Park wird nicht für Kinder unter 12 Jahren
empfohlen, da es dort viele haarsträubende Attraktionen gibt, die einem ganz schön Angst einjagen können. Außerdem seien
die gewarnt, die über 65 Jahre alt sind, Schwangere, die mit Herzbeschwerden zu tun haben oder empfindlich auf impulsives
Licht reagieren. Trotz dieser Warnung, ist der Park an Abenden während der Woche und Wochenenden voll mit Familien mit
älteren Kindern und mutigen Erwachsenen. Einige davon tragen sogar ihre Halloweenkostüme, um das Erlebnis authentischer
zu machen!
Von herumlaufenden Toten über Zombies bis zu Motorsägen-Killern, auch das PNE- Personal hat sich verkleidet um euch zu
erschrecken. Sie springen aus dunklen Ecken heraus und überraschen euch, wenn ihr es am wenigsten erwartet!
Fright Night ist eine jährliche Tradition und eine Veranstaltung, die Gänsehautsuchende nicht verpassen sollten. Die
Gruselhäuser sind phänomenal und die Fahrten sind das Sahnehäubchen oben drauf. Wenn ihr immer schon mal in einem Horrorfilm
mitspielen wolltet, hier seit ihr mittendrin!
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 Caitlin Tully © Vancouver Symphony
Bramwell Tovey, ein international anerkannter Dirigent, begeisterte mit seinem Können, Charme und Witz das
Publikum. Zusätzlich zu seiner erfolgreichen Kooperation mit dem Vancouver Symphonieorchester, arbeitet Tovey auch
mit der New Yorker Philharmonie, dem Toronto Symphonieorchester, der Montreal Symphonie, der Los Angeles Philharmonie,
dem Royal Philharmonieorchester und dem Bournemouth Symphonieorchester. Außerdem ist Tovey ein erfolgreicher Komponist.
Sein neuestes Werk ist das „Requiem for a Charred Skull“ („Requiem für einen verkohlten Totenkopf“).
Die Starviolinistin Caitlin Tully gab ihr Tschaikowsky Debüt an zwei Abenden mit dem Vancouver
Symphonieorchester. Zum ersten Mal trat Tully als Zehnjährige mit dem VSO auf und spielte ein Musical, welches
von den Anforderungen her für ihr Alter bereits sehr fortgeschritten war. Mit ihren 19 Jahren ist sie zu einer
überwältigenden Violinistin ihrer Generation herangereift. Sie spielte ein fantastisches Solo Concerto in D-Moll:
Allegro moderato, Canzonetta (Andante) und Finale (Allegro vivacissimo).
Weitere Stücke des Abends waren:
Eugene „Astapov The Olympic Flame”
Khachaturian „Adagio of Spartacus & Phrygia, from Suite No.2”
Prokofiev „Cinderella“
Eine Überraschung hatte die Symphonie bis zum Schluss aufgehoben. Ein Gewinner der Auktion vom letzten
Valentinstagball durfte gestern Abend die Vancouver Symphonie dirigieren. Der „Maestro des Abends“ hatte sichtlich
Spaß am Dirigieren, ebenso wie das Publikum, das sich vor Lachen kaum auf den Sitzen halten konnte.
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 Robin McKelle
Wenn ihr euch mal wieder in die Welt der 1940er Jahre zurückverzaubern lassen möchtet, dann ist „Fabulous Forties“
nur zu empfehlen. Dirigent, Jeff Tyzik, der sich einen Namen als einer der besten Pop-Dirigenten in Amerika gemacht hat,
dirigierte das Vancouver Symphony Orchester mit viel „Swing“ und Energie, die auch auf das Publikum übersprang, und jeder
im gut besuchten Haus wippte auf den Sitzen mit. Jeff Tyzik erläuterte die Geschichte der einzelnen Stücke, wie Aaron
Coplands ‚Hoe Down aus Rodeo’, aus der Filmkategorie Max Steiners Weltklassiker ‚Casablanca’, Leonard Bernsteins ‚Three
Dance Episodes from ‚On the Town’, sowie den ‚St. Louis Blues March’, ‚String Of Pearl’ und einiges mehr. Der Vancouver
Symphony gelang es, die alten Stücke wieder aufleben zu lassen.
Sopran Robin McKelle mit ihrer fantastischen Soul-Stimme sang Klassiker von Duke Ellington (‚I’m Beginning To See The
Light, Don’t Get Around Much Anymore’), Don Raye (,Boogie Woogie Bugle Boy’) sowie Cole Porters berühmtes ‚Night And Day’.
Bariton Doug LaBrecque glänzte mit Stücken aus Richard Rogersund Oscar Hammersteins Musical „Oklahoma.“ Er hätte ‘Oh
What a Beautiful Mornin’ keine bessere Stimme leihen können. LaBrecque sang außerdem ‚Some Enchanted Evening’ aus
South Pacific, Cole Porters ‚Begin The Beguine’ and Arlens ‚Come Rain or Come Shine’.
Die Symphony wurde mit schwungvollen Swing-Tanzeinlagen von 2006 US Showcase Champion Carla Heiney und ihrem Partner
Bromley Palamountain untermalt. Musik und Choreographie waren zusammen ein fantastisches Symphonieerlebnis.
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Für alle Kunstliebhaber ist der „Eastside Culture Crawl" in Vancouver ein Muss.
Jedes Jahr im Herbst öffnen hunderte von Künstlern, die in Vancouvers dicht besiedeltem Künstler-Viertel wohnen, für drei Tage die Türen ihrer Studios der Öffentlichkeit. Hier findet ihr Künstler aller Kategorien: Weber, Töpfer, Möbelbauer, Juweliere, Maler, Photographen und Bildhauer.
Beim „Culture Crawl“ findet ihr neue Künstler und welche, die sich bereits einen Namen gemacht haben. Hier habt ihr die Möglichkeit, in kurzer Zeit eine fantastische Auswahl an Kunst zu genießen sowie mit den Künstlern über deren Arbeit zu plaudern. Kunstwerke können direkt vor Ort gekauft werden, oder, falls Ihr Interesse habt, könnt ihr euch vom Künstler eigens etwas entwerfen lassen.
www.eastsideculturecrawl.com
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 Jon Kimura Parker © Kent Lacin 2007
Wenn Ihr Euch einen begabten Pianisten anhören möchtet, dann ist Jon Kimura Parker ganz weit oben auf der Liste. Mr. Parker ist ein international gefeierter Pianist. Er ist in Vancouver geboren, aufgewachsen und hat hier seine Ausbildung erhalten. Unter anderem hat er mit der New York Philharmonie, dem Philadelphia Orchester, der NHK Tokyo Symphony, der königlichen Stockholm Philharmonie und einigen Künstlern, wie Lynn Harrell, Bobby McFerrin und Audra McDonald gespielt.
Die Symphonie begann mit dem dramatischen und fesselnden „Trojan Marsch“ von Berlitz. Der Pianist wurde von zwei goldenen Harfen begleitet, die zusammen mit dem großen Flügel für ein stilvolles Ambiente sorgten.
Darauf folgten fantastische Stücke, die Mr. Parker wild, aber auch ernsthaft und melancholisch spielte: Brahms Piano Concerto No.1 in D-Moll, Op.15.
Nach der Unterbrechung ging es weiter mit erfreulichen Melodien für die Violinen, die rasch in schneidendere Töne für Klarinetten und Fagotts überwechselten: Mendelssohn Symphonie No. 4 in A-Dur, Op. 90 (italienisch).
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In dieser Symphonie, die vom Vancouver Symphony Orchester vorgeführt und dem jungen kanadischen Talent Evan Mitchell
dirigiert wurde, kam eine Zusammenstellung folgender Tschaikowsky Werke vor: „Der Nussknacker“, „Dornröschen“, „Schwanensee“,
„Klavierkonzert Nr. 1“, „Serenade für Streichorchester“ und die „Ouvertüre 1812“.
 Tschaikowsky entdeckt Amerika
Tschaikowskys Reise 1891 zur Eröffnung der Carnegie Hall in New York und seine anschließende Bahnfahrt zu den Niagarafällen,
werden in dieser Kindersymphonie musikalisch und schauspielerisch wundervoll dargestellt. Auf dieser Reise lernt Tschaikowsky
ein junges Mädchen, Jenny, kennen, dem er von seiner Musik, seinem Leben in Russland und seiner Angst vorm Dirigieren erzählt.
Jenny vertraut Tschaikowsky an, dass sie Ballerina werden möchte. In dieser Geschichte trifft die Alte Welt auf die Neue.
Das Orpheum Theater war gut besucht, Alt und Jung waren vertreten. Eine Stunde vor Beginn der Vorführung hatten die Kinder
die Gelegenheit, die Musikinstrumente des Orchesters anzusehen und anzufassen. Ein Maltisch war im Eingang aufgestellt, wo die
Kinder ein Lied komponieren und es dann einem Musiker zum Vorspielen überreichen konnten.
Wenn ihr euch mit euren Kindern oder Enkelkindern eine Symphonie ansehen möchtet, die Kinder fesselt und in ihren Bann zieht,
ist dieses Stück sehr zu empfehlen. Tschaikowskys Werke sind ein Einstieg für Kinder in die Welt der klassischen Musik.
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Reviews by Prost Amerika staff writers, Winnie Mah, Stephanie Knueppel and John Sneddon
Translations by Anja Weinbach and Stephanie Knueppel