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Vancouver Touristenattraktionen

Willkommen auf unserer Vancouver Seite, auf der wir Euch mit Neuigkeiten und Attraktionen in und um Vancouver herum versorgen! Solltet Ihr Interesse haben auf unserer Webseite zu inserieren, bitte emailt uns!

Steveston Harbour
Schrimps und Japanische Geschichte an Kanadas Küste

In Steveston dreht sich alles um Fisch, seien es nun die ein- und auslaufenden Boote an diesem historischen Seehafen an Kanadas Westküste, die frischen Lachse und Meeresfrüchte oder die Kneipen und Fischrestaurants. Das beste, was einem an belebten Sonntagen passieren kann, ist es, die Szenerie im Hafengebiet, die Leute oder einfach das Essen in der kleinen Ortschaft zu genießen. Unzählige Fischerboote säumen dann die Hafenstege, Touristen verhandeln mit den Fischern lautstark über die Tagespreise und Segler finden Erfrischung in den ausgezeichneten Fischrestaurants.

Steveston war ursprünglich eine kleine Siedlung im südwestlichen Großraum von Vancouver (Britisch Kolumbien), gelegen an der Mündung des südlichen Arms des Fraser Flusses. Die Stadt, nach Manoah Steves benannt, einem Cousin des ‘Vaters der Kanadischen Konföderation’ William Henry Steeves, entwickelte sich Dank des Lachsüberflusses schnell und erhielt ihr heutiges Gesicht um 1889. Ende des 19. Jahrhunderts war Steveston einer der größten Fischereihäfen der Welt, mit 15 Konservenfabriken, in denen jährlich 195,000 Büchsen mit Lachs umgeschlagen wurden.

Ein altes japanisches Sprichwort besagt, dass selbst ein Weg von tausend Meilen mit einem Schritt beginnt. Diesen Schritt sind viele Japaner zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegangen, um sich eine Existenz als Lachsfischer aufzubauen. Allerdings hatten sie es – wie viele andere Minderheiten zu der Zeit – nicht leicht und wurden meist als Bürger zweiter Klasse behandelt. Dies änderte sich erst 1949, als den japanischen Kanadiern das Wahlrecht zugesprochen wurde. Während des 2. Weltkriegs wurden beinahe alle japanischen Immigranten Britisch Kolumbiens und insbesondere aus Steveston ins Innere der Provinz deportiert, um in Internierungslagern zu arbeiten, während ihre Häuser und Fischerboote auf Auktionen versteigert wurden. Ein finanzieller Ausgleich für diesen immensen finanziellen und kulturellen Verlust wurde 1988 von der Regierung geschaffen.

Der Einfluss der Immigranten lässt sich trotz der wechselhaften Geschichte im Stadtbild nicht verleugnen. Neben erstklassigen japanischen Restaurants ist seit 1969 auch ein Kampfkunstgebäude im japanischen Stil, das Martial Arts Centre, ein Wahrzeichen der Gemeinde. Wer Interesse an der Geschichte der japanischen Immigranten hat, sollte unbedingt das Steveston Museum besuchen, das in Hafennähe liegt. Bei der Gelegenheit sei ein Abstecher zur Gulf Of Georgia Cannery National Historic Site empfohlen, ein musealer Komplex, in dem die alten Maschinen der Konservenfischfertigung ausgestellt sind, die von 1894 bis 1979 betrieben wurden.

Wem das nicht reicht, der kann Whalewatching betreiben, eine Tourismusbranche, die in den letzten Jahren in Steveston immens an Bedeutung gewonnen hat. Die Ortschaft wird bereits als ‘Gateway to the Orca’ bezeichnet, den großen Killerwalen, die neben Robben und Adlern die Hauptattraktion der Trips darstellt. Alle ausgemachten Lachsliebhaber sollten ihre Segel gen Steveston setzen, wenn das jährliche Lachsfestival am Canada Day zelebriert wird.

Wer mehr über Steveston erfahren möchte, kann auf der offiziellen Homepage der Steveston Harbour Authority unter dem Link http://www.stevestonharbour.com/home.html mehr als fündig werden.

Der Weihnachtsmann auf Grouse Mountain

Wenn ihr eine wunderschöne Weihnachtszeit im Schnee verbringen möchtet, dann ist der Grouse Mountain zu empfehlen.

Vom 1. bis zum 24. Dezember finden dort mehrere Festlichkeiten statt und Weihnachten wird richtig lebendig. Einen Spaß für die ganze Familie erlebt ihr bei einem Besuch des Weihnachtsmanns in seiner Werkstatt. Ihr könnt dort sogar seine Rentiere sehen und eine Kutschfahrt durch die märchenhafte Berglandschaft mit tollem Blick auf Vancouver unternehmen.

Hier könnt ihr auf der hochgelegenen, 8.000 Quadratfuß großen Schlittschuhbahn das Schlittschuhlaufen genießen. Mit den schneebedeckten Bäumen sieht hier alles etwas märchenhaft aus.

Wenn ihr möchtet und früh genug bucht, gehört ein unvergesslicher Silvesterabend mit einem fantastischen Menü und Unterhaltung auf dem Gipfel des Grouse Mountain über Vancouver ganz euch.

Vancouver Aquarium

Wenn Ihr auf der Suche nach einem Freizeitvergnügen für die ganze Familie seid, das etwas für alle zu bieten hat, habt Ihr beim Vancouver Aquarium genau ins Schwarze getroffen. Mitten im Stanley Park gelegen warten Fischzuchtbecken, Weißwale, Delphine und Seeotter darauf von Euch entdeckt zu werden. Man kann locker bis zu zwei Stunden im Vancouver Aquarium verbringen, ganz besonders, wenn man sich die täglichen Fütterungen der oben genannten Meeresbewohner anschaut, die nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltend sind.

Als Besucher des Aquariums bekommt man sowohl drinnen als auch draußen etwas geboten. Im Aquariumsgebäude selbst, könnt Ihr Euch die Fische des Pazifiks, die der tropischen Gewässer sowie Haie, Quallen und Seeanemonen anschauen. Die zahlreichen Ausstellungen sind jeweils nach Geographie und Klima unterteilt, man findet zum Beispiel die Abschnitte „Pazifisches Kanada“, „Tropische Zone“ und „ Amazonischer Regenwald“ – so bekommt man eine gute Vorstellung über den natürlichen Lebensraum der vielen Tier- und Fischarten, die das Vancouver Aquarium beheimatet. Jede Ausstellung lohnt sich, also ladet Batterien und Akkus Eurer Kameras und fotografiert was das Zeug hält!

Draußen könnt Ihr Euch die riesigen Wasserbehälter anschauen, in denen die „Stars“ des Aquariums, die Weißwale, Delphine sowie die berühmt-berüchtigten Seeotter aus dem bekannten Youtube-Video zu Hause sind. Auch wenn Ihr mal zu früh dran sein solltet, es lohnt sich zu warten! Die Shows sind faszinierend und zeigen, wie intelligent die Wale und Delphine sind und wie viel Spaß es ihnen macht, bei Euch damit „anzugeben“ – sie sind sich Eurer Anwesenheit jede Minute lang bewusst, keine Frage.

Das Vancouver Aquarium befindet sich außerdem in einer der besten und meist besuchten Locations der Stadt, im malerischen Stanley Park. Nach Eurem Besuch solltet Ihr Euch die Zeit nehmen und den Park, zum Beispiel per Kutsche, erkunden. Großartige Ausblicke auf die umliegenden Berge versprochen!

Maplewood Farm

Möchtet ihr Tiere mal hautnah erleben? Dann kann ich nur die Maplewood Farm im Norden Vancouvers empfehlen!

Hier ein kurzer geschichtlicher Hintergrund: Um 1900 wurde diese Farm am Rande des Mount Seymours gebaut. In den 1920er Jahren entwickelte sich die Maplewood Farm zu einer Milchfarm, deren frische Milch und Sahne in ganz Nord-Vancouver ausgeliefert wurden. 1970 verschwand die Landwirtschaft aus Nord-Vancouver, glücklicherweise wurde die Maplewood Farm jedoch vom Parks District aufgekauft. 1975 war die offizielle Eröffnung der fünf Morgen großen Farm, die nun das Zuhause von über 200 Farmtieren und Vögeln ist.

Die Maplewood Farm hat viel für die ganze Familie zu bieten: Man kann z. B. die Vögel (Fasane, Papageien, Wellensittiche, Truthähne, Gänse und Enten) füttern oder die Kinder können im „Hasenhaus“ die großen weisen Hasen streicheln und füttern. Pfaue laufen umher und zeigen ihre prächtigen Federn. Der „Goathill“ (Ziegenhügel) ist wohl einer der Höhepunkte: Man kann zu den Ziegen in das Gehege hinein und sie streicheln – allerdings müsst ihr hier das Futter draußen lassen und auf eure Sachen aufpassen, die Ziegen knabbern alles an!

Außerdem gibt es täglich Melkvorführungen (Ziegen oder Kühe), man kann bei den Hängebauchschweinfütterungen dabei sein und zusehen wie ein Kälbchen gefüttert wird.

Darüber hinaus gibt es das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen wie beispielsweise Schafe scheren, Ponyreiten, Wettbewerbe zur Kürung der größten Sonnenblumen und Kürbisse sowie eine Weihnachtsfeier mit Nikolaus und Musik und vielem mehr.

Die Farm ist wunderschön gelegen, von daher lohnt sich ein Picknick unter einem der großen Bäume oder am Ententeich immer. Falls es mal regnen sollte, ist auch dafür gesorgt: Eine große Fläche mit Sitzgelegenheiten ist überdacht.

Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden

Dr. Sun Yat-Sens klassischer chinesischer Garten ist eine exakte Nachbildung der Residenz eines chinesischen Gelehrten aus dem 15. Jahrhundert.

Der in der Mitte des Gartens gelegene Teich ist von gekachelten Vorplätzen mit sorgfältig angelegten Miniaturbaumgruppen, Sträuchern und verwitterten Tai Hu Steinen, denen man die Beschwörung übernatürlicher Kräfte nachsagte, umgeben. Im Innern des Wohnsitzes befinden sich in weitläufigen Räumen mit Holzfußböden allerlei chinesische Kunstwerke, zum Beispiel Wandgemälde, buddhistische Mandalas und Miniatursteingärten. Am Ende Ihres Besuchs können Sie beim Genuss einer Tasse echten chinesischen Tees Ihren Gedanken nachhängen und den Ausblick aus einem der vielen kunstvoll verzierten kleinen Gitterfenster genießen.

Die der chinesischen Naturphilosophie und dem Konzept des Gartens zu Grunde liegende Balance zwischen Yin und Yang wird anschaulich erklärt. Der interessierte Besucher kann sich darüber hinaus über die Person des Dr. Sun Yat-Sen informieren, der den Garten inspirierte und als „Vater des Modernen China“ gilt: Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchte Yat-Sen demokratische Strukturen nach China zu bringen. Geführte Touren werden angeboten, man kann sich aber auch allein von der Schönheit der Anlage bezaubern lassen.

Der angrenzende öffentliche Park eignet sich großartig zum Entspannen oder für ein Picknick, während man den Blick über den großzügig angelegten Seerosenteich mit seinen Goldfischen, Schildkröten und der japanischen Pagoda in der Mitte schweifen lassen kann.

Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden

Kutschfahrt durch den Stanley Park

Wetter super, Pferde hinreißend, Eiserner Gustav auf dem Kutschbock - ein Park ist ein Park ist ein und so weiter und so fort, aber wo der Stanley Park in Vancouver betroffen ist, kommen noch ein paar Extras hinzu: grandiose Ausblicke auf den Grouse Mountain, die Lions Gate Brücke, zwei riesige Schwefelberge und ein Hafen mitten im Stadtzentrum Vancouvers gelegen. Sehenswürdigkeiten des Parks beinhalten ehrwürdig alte Zedern, Totempfähle, einen Cricketplatz und Statuen u.a. von Robbie Burns und einer modernen Version der kleinen Meerjungfrau.

Was diese Kutschfahrt für uns aber wirklich zu einem außergewöhnlichen Erlebnis machte, waren die Kommentare des Kutschers. Ehrlich und unverblümt erfuhren wir von der Geschichte des Parks und seiner Umgebung, eine willkommene Abwechslung also von der Eintönigkeit, mit der manch andere touristische Information daherkommt.

Eine Rundfahrt durch den Stanley Park mit unseren behuften Freunden im Geschirr dauert ungefähr eine Stunde, eine wahre Erholung für müde Entdeckerfüße mit immer noch wachen Entdeckeraugen für die Schönheit Vancouvers.

Stanley Park Horse-Drawn Tours

Museum of Anthropology

Das Anthropologiemuseum liegt mitten auf dem Campus der Universität British Columbias. Das Gebäude an sich ist schon eine Attraktion: Nach alter Nordwestküstenbauart eine solide Pfosten-Riegel-Konstruktion wurde es von dem berühmten kanadischen Architekten Arthur Erickson entworfen. Das "Museum of Anthropology" (MOA) ist nicht nur Kanadas größtes Lehrmuseum, sondern zählt auch zu den beliebtesten öffentlichen Museen des Landes.

Das MOA besitzt eine faszinierende Kollektion an Ausstellungsstücken der „First Nations“, der Ureinwohner Kanadas. Darunter befinden sich zum Beispiel Totempfähle, Teile von Häuserfassaden, Kanus sowie die Masken und feierlichen Geschenke, die anlässlich einer althergebrachten Zeremonie, dem „Potlatch“, zur Anwendung kamen. Text-, Audio- und Videomaterial werfen Licht auf den spannenden Hintergrund des „Potlatch“-Brauchs und geben somit zusätzlich zu den ausgestellten Kunstwerken einen Einblick in die Gepflogenheiten und Kultur der Ureinwohner.

Stämme wie der der Kwakwaka’wakw und Haida stechen hierbei besonders hervor; ihre unterschiedlichen Schnitzarbeiten und Dekorationsstile werden eindrucksvoll dargestellt und erläutert. Eine moderne Schnitzerei des Künstlers Lyle Wilson schmückt die große Halle des Museums und zeigt Wandel und Kontinuität in Kunst und Kultur der „First Nations“.

Zusätzlich zu den Kunstwerken der kanadischen Ureinwohner stellt das MOA auch Stücke inuitischer, europäischer und asiatischer Kulturgeschichte aus. Von besonderem Interesse für deutsche Besucher ist sicherlich die Körner Keramikgalerie, die man seit 1990 im Anthropologiemuseum bewundern kann. Sie zeigt mehr als 600 europäische Töpferwaren, die über einen Zeitraum von 80 Jahren von Dr. Walter C. Körner (1898-1995) gesammelt wurden. Die Kollektion umfasst unter anderem blech- und bleiverglaste Ton- und Steinwaren des 15. bis 19. Jahrhunderts.

Wir empfehlen, sich für diese spezielle Ausstellung mindestens zwei Stunden Zeit zu nehmen. Auf dem Rückweg bitte unbedingt einen Blick auf die Totempfähle an der Rückseite des Museums werfen, die aufgrund ihrer spektakulären Größe nicht im Inneren des MOA ausgestellt werden können.

UBC Museum of Anthropology

Vancouver Art Gallery

Die Vancouver Kunstgalerie, im Herzen von Vancouvers Innenstadt gelegen, gibt den pulsierenden Zeitgeist der Vancouver Kunstszene eins zu eins wieder: ein Muss für jeden, der an Moderner Kunst interessiert ist. Eine Reihe wechselnder Ausstellungen lässt Besuche in der Galerie nie langweilig werden. Während wir dort waren, hatten wir das Glück, die aktuelle “Von Monet zu Dali: "Moderne Meister aus der Cleveland Kunstgalerie”-Ausstellung bewundern zu können. Darunter befanden sich die Werke “Andrea Zittel: Critical Space” und “Emily Carr and the Group of Seven”.

Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten ihrer Art über die moderne Kunstbewegung Europas, die die Jahre von 1864 bis 1964 umfasst: Impressionismus, Dadaismus, Kubismus and Surrealismus finden sich alle exemplarisch in der aktuellen Ausstellung wieder, für den Besucher anschaulich erklärt anhand sorgfältig ausgewählter Beispiele, die den Fortschritt vom prä-photographischen Realismus bis hin zum Impressionismus belegen und darüber hinaus. Schlüsselwerke von Manet, Monet, Cézanne, van Gogh, Rodin, Picasso, Dali und anderen berühmten Künstlern befinden sich ebenfalls darunter. Von besonderer Bedeutung für den deutschen Galeriebesucher ist die deutsche Expressionistenkollektion, die das “Selbst-Porträt mit Hut” von Karl Schmidt-Rottluff, Gründungsmitglied der Gruppe der deutschen Expressionisten “Die Brücke”, beinhaltet.

Andrea Zittels “Critical Space” stellt eine Alternative zu einer Ära dar, in der erhöhte Mobilität, Überbevölkerung und die Probleme der Konsumgesellschaft die herausstechenden Themen waren.

Emily Carr wird als eine der dominanten Figuren in der Kunstszene British Columbias der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen. Diese aktuelle Ausstellung ihrer Arbeiten zeigt die Verbindung zu ihren zeitgenössischen Mitgliedern der ‘Gruppe der Sieben’, von denen ebenfalls Kunstwerke gezeigt werden.

Jede dieser Ausstellungen ist ein Ereignis in sich, und Ihr solltet Euch genügend Zeit für jede einzelne nehmen. Zukünftige Ausstellungen beinhalten eine Retrospektive der Arbeiten des kanadischen Photographen Roy Arden sowie eine Präsentation der Werke Georgia O’Keefes.

Vancouver Art Gallery

BC Sports Hall of Fame

Die Kanadier mögen sich vielleicht nicht für exakt dieselben Sportarten begeistern wie wir, das sollte uns aber auf keinen Fall davon abhalten, diesem Museum einen Besuch abzustatten. Zugegeben, dem doch recht eigentümlichen Phänomen der „Canadian Football League“ wird hier große Bedeutung zugemessen, aber auch Leichtathletik, Eishockey, Fußball, Rugby, Basketball, Baseball und die Olympischen Spiele kommen bei der sportbegeisterten Nation aus dem Norden Nordamerikas keinesfalls zu kurz.

Säuberlich in Dekaden unterteilt versetzen die Ausstellungen den Zuschauer mit Zeitungsausschnitten, Fotos, zeitgenössischen Sportartikeln und allerlei anderen Erinnerungsstücken in das jeweilige Jahrzehnt zurück, in dem glorreiche kanadische Sportgeschichte geschrieben wurde.

Dem Andenken der fabelhaften Geschichte von Terry Fox ist eine eigene Galerie gewidmet. Solltet Ihr mit der inspirierenden Biographie dieses Mannes nicht vertraut sein, schafft die „BC Sports Hall of Fame“ hier schnell Abhilfe. Verehrt als einer der größten Kanadier aller Zeiten ist der Besuch der Terry Fox Ausstellung ein Muss für jeden Museumsbesucher.

Wenn Ihr denkt, in der „BC Sports Hall of Fame“ ginge es nur ums Anschauen, liegt Ihr falsch. Es gibt viele Attraktionen, bei denen Euer sportliches Talent gefragt ist beispielsweise beim Elfmeterschießen oder beim Baseballspiel gegen computeranimierte Gegenspieler. Tischfußball und Lufthockey laden ebenfalls zur einen oder anderen Partie ein. Alles rein freundschaftlich versteht sich, auch wenn uns die netten Museumsangestellten, rein freundschaftlich, einige Male auf die abgelaufene Öffnungszeit des Museums hinweisen mussten, während wir, rein freundschaftlich, dem Charme eines rein freundschaftlichen Tischhockeyspiels erlegen waren, das uns Raum und Zeit, niemals aber die Freundschaft, vergessen ließ.

Vergesst abschließend nicht, einen Blick auf das angrenzende „BC Lions Stadium“ zu werfen. So oft bekommt Ihr ein riesiges Stadion durch ein kleines Museumsfenster nicht zu sehen!

Fazit: Ein Besuch der „BC Sports Hall of Fame“ lohnt sich für alle Altersstufen, Kinder inklusive. Hier lernt man schnell und mit viel Spaß, was das Blut der Kanadier in Wallung bringt – rein sportlich gesehen natürlich.

BC Sports Hall of Fame

UBC Botanical Gardens

Der UBC Botanische Garten ist öffentlicher Park und aktives Forschungszentrum zugleich: Seine Mission ist es, zu lehren und zu erhalten und der Öffentlichkeit parallel dazu die Gelegenheit zu bieten, den Garten in all seiner Schönheit zu genießen.

Die vielen miteinander verbundenen Themengärten beinhalten unter anderem einen alpinen Garten mit vulkanischen Gesteinspflanzen und alpinen Blumen, einen asiatischen Garten mit hängenden Glyzinien und seltenen Sträuchern, den einheimischen Garten mit vielen Vertretern aus der Pflanzenwelt British Columbias und obendrein einen „Speisegarten“ mit Gemüse und Obstbäumen. Ein Besuch im nahe gelegenen Nitobe Memorial Garden, einer der authentischsten japanischen Gärten in Nordamerika, ist ebenfalls im Eintrittspreis inbegriffen.

Ständig entstehen neue Gärten wie zum Beispiel ein carolinischer Wald, der in Nordamerika heimische Laubbäume und Pflanzenarten hervorbringen wird. Die jungen Pflanzen werden in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens herangezüchtet, während sich neuer Mutterboden bereits an Ort und Stelle befindet.

Auch wenn die Gärten in erster Linie den Pflanzen selbst gewidmet sind, so stößt man gelegentlich auch auf das eine oder andere Kunstwerk, beispielsweise die Statue des Minotaurus und das sich dahinter erstreckende Rasenlabyrinth, das die Besucher zum Irrlaufen einlädt.

Bringt auf jeden Fall genügend Zeit mit für einen Besuch des Botanischen Gartens. Auch eine Kamera ist unbedingt einzupacken, um die vielen blühenden Pflanzen und herrlichen Aussichten über Wälder und Wiesen festzuhalten.

UBC Botanical Garden and Centre for Plant Research

Vancouver Lookout

Der faszinierende Aussichtsturm im Zentrum von Vancouvers Hafen ist ein Muss für jeden Besucher dieser faszinierenden Stadt British Columbias. Die Aussichtsplattform bietet einen Rundumblick auf Innenstadt und Umgebung, bei günstigen Wetterverhältnissen kann man sogar das der Stadt vorgelagerte Vancouver Island sehen. Broschüren und Hinweisschilder beinhalten weitere Informationen über die Sehenswürdigkeiten Vancouvers und seiner Umgebung; geführte Touren sind in vielen Sprachen erhältlich, deutsch inklusive. Alternativ kann man sich im Aufenthaltsraum entspannen und die nächtlichen Lichter der Stadt auf sich wirken lassen.


Copyright Vancouver Lookout
Mit einer Höhe von 177 Metern ist der „Harbour Centre Tower“ das größte Gebäude in Vancouver bzw. in ganz British Columbia. Ein gläserner Aufzug führt zur Aussichtsplattform mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit von einem Stockwerk pro Sekunde – um bis ganz nach oben zu gelangen, braucht es also weniger als 50 Sekunden!

Die Eintrittskarte ist den ganzen Tag gültig, man kann also den Ausblick so oft genießen wie man möchte. Geöffnet ist der „Harbour Centre Tower“ vom 30. April bis zum 14. Oktober täglich von 8:30 Uhr bis 22:30 Uhr bzw. vom 15. Oktober bis zum 29. April von 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr.

Ein Besuch des „Harbour Centre Tower“ komplettiert außerdem eine der vielen angebotenen Stadtrundfahrten wie beispielsweise der „Trolley Tour“, da man die vom Bus aus gesehenen Sehenswürdigkeiten aus der Höhe von einem anderen Blickwinkel aus betrachten, bewundern und einordnen kann. Die Angestellten des „Harbour Centre Towers“ sind überaus freundlich und hilfsbereit und auf deutsche Besucher sprachlich bestens vorbereitet.

Vancouver Lookout

Vancouver Museum

Hier erhält man einen faszinierenden Einblick in die Geschichte Vancouvers angefangen von den Gründungsjahren bis heute. Man muss nicht unbedingt ein Geschichtsfan sein, um diesen historischen Ausflug genießen zu können, die Mannschaft des Vancouver Museums hat das ihrige dazu getan, die lehrreichen und unterhaltenden Fakten ausgewogen miteinander zu verbinden. Einiges wurde hier an Informationen zusammengetragen, besonders aus den 1940er, 50er und 60er Jahren, das Erinnerungen lebendig werden lässt (die Herausgeber von Prost Amerika natürlich ausgeschlossen.) Ganz besonders hat uns die altmodische Musikbox gefallen, die bis heute funktionstüchtig ist. Glücklicherweise befanden sich nur wenige Leute im Raum als wir „Yakety Yak“ auflegten.

Neben diesen vergnüglichen Ausflügen in die 1950er Jahre gibt es viele andere Ausstellungen zu bewundern wie zum Beispiel „The Gateway to the Pacific“, Boom, Bust and War“ und „You Say You Want A Revolution“. Eine besonders interessante Einrichtung stellt eine Tafel mit geschichtlichen Fragen und verschiedenen Antwortmöglichkeiten dar. Besucher sollen die richtige Antwort erraten und ihre Wahl begründen, bevor sie die Klappe öffnen, unter der sich die korrekte Antwort verbirgt.

Die neue La Belle Epoque Ausstellung ist ein faszinierender Überblick über Frauenmode in den friedlichen und prosperierenden “wundervollen Jahren” von 1890 bis 1914. Gezeigt werden die wechselnden Stile und Silhouetten einer Zeit, in der es keinen äußeren Anreiz für einen Wechsel gab – eine Zeit die ein abruptes Ende durch den Ersten Weltkrieg fand und mehr funktionale Bekleidung erforderte.

Zusätzlich zu den ständigen bietet das Vancouver Museum seinen Besuchern auch wechselnde Ausstellungen zu bestimmten Themen an; Informationen hierzu gibt es auf der Homepage des Museums (auf Englisch).

Vancouver Museum

H.R. MacMillan Space Centre

Das H.R. MacMillan Weltraumcenter bietet einfach alles, was sich Liebhaber unseres Universums wünschen können: lehrreiche und interaktive wissenschaftliche Ausstellungen, ein Planetarium mit Lasershow und obendrein noch eine erstaunlich wirklichkeitsgetreue Simulation eines Kometeneinschlags auf der Erde: „Comet Impact“ - von den Prost Amerika Mitarbeitern sehr empfohlen!

Das Planetarium konzentriert sich auf alternative Sichtweisen über den Himmel und die Erde, wie etwa die aktuelle „Himmelsgeschichten“ Show, in der gezeigt wird, wie die Kanadische Urbevölkerung den Himmel und die Sterne betrachteten. Ausgestellt sind auch einige Geschichten, die sie erzählten. Als nächstes steht eine Präsentation basierend auf traditioneller chinesischer Astronomie an.

Ein weiteres spannendes Event ist ein Überblick darüber, wie Astronauten auf einer Raumstation leben, mit einem Fokus auf die täglichen Aktivitäten, wie essen, schlafen, Sport und natürlich die Benutzung der Toilette!

Neben der faszinierenden Möglichkeit, ein paar unvergessliche Stunden zu verbringen, beheimatet das H.R. MacMillan Weltraumcenter auch Astronomen, die geführte Touren für Schulklassen anbieten und die Planetarium Show moderieren, während sie hauptberuflich als Forscher im angeschlossenen Gordon MacMillan Southam Observatorium tätig sind. Wer am Wochenende (Freitag oder Samstag) vorbeischaut, kann gegen Entrichtung einer kleinen Spende an einer öffentlichen Teleskopsitzung teilnehmen.

Das Weltraumcenter liegt mitten im Vanier Park, gleich neben dem Vancouver Museum. Man kann also bequem einen ganzen Vor- oder Nachmittag dort verbringen und dann mit dem Trolley zurück in die Stadt fahren.

H.R. MacMillan Space Centre

TELUS World of Science

Die Welt der Wissenschaft von „TELUS Welt der Wissenschaft“ ist ein faszinierendes Ausflugsziel für Besucher aller Altersgruppen. Unter der geodätischen Kuppel des Expo ‘86 Dome findet man viele interessante und interaktive wissenschaftliche Ausstellungen aller Art.

Die „BodyWorks Gallery“ zum Beispiel erlaubt dem Besucher Kraft, Ausdauer, Reaktionszeit, Gedächtnis, Treffsicherheit und vieles mehr zu testen. Es gibt auch Spiele für zwei Personen, die Freunde oder Paare zum Wettrennen antreten und sich anschließend gemeinsam ausruhen lassen.

Die „Illusion Gallery“ bietet, wie der Name schon sagt, dreidimensionale Versionen optischer Illusionen sowie interaktive Puzzles aus Holzblöcken oder ineinander verschlungenen Tauen und Ringen.

Die „Eureka Gallery“ macht durch beeindruckend vorgeführte Experimente mit Wasser, Luft, Licht, Ton und Bewegung noch mehr Lust auf Wissenschaft, und wer pfiffig genug ist, darf sich am Ende sogar selbst mit einer eigenen Kreation zu den Erfindern zählen. Live übertragende Webcams blicken nach innen und außen, Richtung und Zoomgrad lassen sich manuell einstellen.

Daneben gibt es Galerien, die einen Blick auf die Welt von morgen gewähren oder die Natur und den menschlichen Körper erforschen. Es gibt eine eigene Abteilung für Kinder unter sechs Jahren, in der die Kleinen die Welt von Licht, Wasser, Farben und Bewegung mir ihren Händen erkunden und ertasten können.

Zusätzlich zu ihren dauerhaften bietet TELUS auch vorübergehende Ausstellungen an sowie tägliche Präsentationen zu speziellen Themen. Ein Besuch im angrenzenden Kino ist im Eintrittspreis eingeschlossen, das Programm ist bunt und lehrreich. Dokumentationen über Termiten, die Entstehung des Lebens auf der Erde oder die nordamerikanische kontinentale Wasserscheide - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Gegen einen Aufpreis können auch faszinierende Filme im OmniMax-Kino angeschaut werden.

Wer sich für Wissenschaft, Forschung und Technik interessiert und Spaß an interaktiven Attraktionen hat, der ist bei „TELUS Welt der Wissenschaft“ genau richtig!

TELUS World of Science

Vancouver Trolley Tour

Die Vancouver Trolley Tour ist vielleicht die beste Art, Vancouver mit all seinen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Der Kauf einer Fahrkarte ermöglicht Euch, einen ganzen Tag lang in einen Bus des Unternehmens ein- und auszusteigen, so oft Ihr wollt, so dass Euch keine der Attraktionen entgeht, die die Stadt zu bieten hat: Gastown, Stanley Park inklusive Vancouver Aquarium, die English Bay, Vanier Park, der das Vancouver Museum, das Maritime Museum und das H.R. MacMillan Space Centre beiheimatet, Granville Island und Chinatown, wo auch der Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden zu finden ist. Die Wissenschaftliche Welt von TELUS und der Vancouver Aussichtsturm befinden sich ebenfalls auf der Route der Trolleys, so wie eine Reihe von Haltestellen an vornehmlichen Hotels im Zentrum der Stadt.

Die Trolleys sind in etwa den Cable Cars San Franciscos der letzten Jahrhundertwende nachempfunden, und die Fahrer bieten den Touristen einen lebhaften, zeitgemäßen Kommentar zu den den vielfältigen Sehenswürdigkeiten rund um Vancouver. Im Sommer wird die "Trolley Line" mit der "Gray Line of Vancouver Double Decker Buses" zusammengehen, um Services alle 15 Minuten anbieten zu können. Stadtrundfahrten beginnen um 8:30 Uhr und die letzte Tour endet um 18:15 Uhr. Am Abend werden spezielle Touren zum Grouse Mountain und der Capilano Suspension Bridge angeboten.

Orpheum Theatre

Orpheum Theatre.
"Die „große alte Dame der Granville Street“ wurde 1927 als ein „Filmpalast“ für Filme wie z. B. „Vom Winde verweht“ erbaut. Das Orpheum ist ein Palast mit hohen, goldverzierten Wänden, einer bemalten Kuppeldecke, großen, glitzernden Kronleuchtern, roten Samtsitzen und der originalen Wurlitzer Orgel. Später wurde der „Filmpalast“ mit 3000 Sitzen unpraktisch für Kinofilme. 1974 von der Stadt aufgekauft, 1977 voll restauriert neu eröffnet und Mitte der 1990er Jahre akustisch verbessert. Seit 1977 ist das Orpheum das „Zuhause“ der Vancouver Symphony."

Reviews by Prost Amerika staff writers, Winnie Mah, Stephanie Knueppel and Widar Wendt
Translations by Anja Weinbach

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